"Intentional Forgetting in Organisationen" als neues DFG-Schwerpunktprogramm

Gesamtprojekt

Die DFG richtete im Jahre 2015 18 neue Schwerpunktprogramme (SPP) ein und eines davon mit dem Titel "Intentional Forgetting in Organisationen - Mechanismen des Vergessens als Anpassungsleistungen von Organisationen an eine Umwelt stetig wachsender Informationsmengen" (SPP 1921), welches Prof. Dr. Annette Kluge und Prof. Dr.-Ing. Norbert Gronau (Universität Potsdam) als Koordinatoren leiten.

Das bewilligte Schwerpunktprogramm ist im Herbst 2016 in die erste Phase gestartet, und zwar mit 9 Projekten.

Ziele des geplanten SPPs sind:

• Die Mechanismen des menschlichen Vergessens für einen technischen und organisationalen Kontext nutzbar zu machen.
• Die bis dato existierenden Organisationstheorien weiterzuentwickeln im Hinblick auf die Frage, wie eine Passung zwischen den Prozessen, MitarbeiterInnen, Technologien und Strukturen der Organisation und der Informationsmenge, die intern und extern der Organisation generiert wird, hergestellt werden kann, in dem die Informationssysteme in Organisationen befähigt werden zu vergessen.
• Interdisziplinär neue Methoden und Übertragungswege für Organisationen zu entwickeln, um die Balance zwischen stetig wachsenden Mengen an gespeicherten Informationen und einer Informationsreduktion durch Vergessen zu finden.

Die Forschungsfragen und einzelnen Projekte des SPP 1921 sind interdisziplinär angelegt und werden in sogenannten Tandemprojekten erforscht.

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